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Im Notfall!

Herbstzeit ist Pilzzeit!

Bitte seien sie vorsichtig bei der Bestimmung und beachten sie die Grundregeln des Pilze sammelns (Sammelregeln). Im Zweifelsfall sollten sie einen Pilzsachverständigen (DGfM) aufsuchen, dieser kann ihnen bei der Bestimmung behilflich sein (Pilzsachverständige).

Sollten sie dennoch nach einer Pilzmahlzeit beschwerden (Vergiftungssymptome) haben so wenden sie sich umgehend an einen Giftnotruf in ihrer Nähe. Sie finden alle Giftnotrufe im deutschsprachigen Raum auf der Karte weiter unten, klicken sie einfach auf einen der roten Marker.

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Welche Pilze wachsen aktuell

Phallus impudicus

Typisch für diesen Pilz ist sein aasartiger Geruch. Davon und aufgrund seiner Form erhielt er auch seinen wissenschaftlichen Namen Phallus impudicus (dt.: „unzüchtiger Penis“). Dieser besondere Geruch dient der Verbreitung der Art. Der deutsche Namen Morchel nimmt auf die Ähnlichkeit mit den zu den Ascomyceten gehörenden echten Morcheln Bezug, zu den jedoch keine Verwandtschaft besteht

 

Leccinum scabrum

Leccinum scabrum bildet in Hut und Stiel gegliederte, zentral gestielte Fruchtkörper. Der Hut ist variabel braun gefärbt, der Stiel auf weißlich bis safrangelblich getöntem Grund mit grauschwarzen Schüppchen bedeckt. Die Fruchtschicht besteht aus Röhren, diese sind bei jungen Fruchtkörpern weißlich, bei alten Exemplaren graubräunlich. Die Röhrenmündungen bräunen auf Druck.

Das Fleisch ist weißlich. Es schmeckt mild und hat keinen spezifischen Geruch.

Leccinum aurantiacum

Leccinum aurantiacum bildet in Hut und Stiel gegliederte, zentral gestielte Fruchtkörper. Der Hut ist variabel orange gefärbt, der Stiel ist auf weißlichem Grund mit zunächst weißen, später orange-bräunlichen Schüppchen bedeckt. Die Fruchtschicht besteht aus Röhren, diese sind bei jungen Fruchtkörpern weiß, später grau-gelblich.

Das Fleisch ist weiß und läuft im Schnitt zunächst weinrötlich bis violettlich an, später violett-schwärzlich. Es schmeckt mild und ist ohne...

Hydnum repandum

Hydnum repandum bildet in Hut und Stiel gegliederte, zentral bis exzentrisch gestielte Fruchtkörper. Der Hut ist blass ocker bis orange, der Stiel ist bei jungen Fruchtkörpern weißlich, später von ähnlicher Farbe wie der Hut. Die Fruchtschicht besteht aus Stoppeln, diese sind - ähnlich dem Stiel - zunächst weißlich, bei älteren Exemplaren gelb- bis orangebräunlich.

Das Fleisch ist weißlich, bei Anschnitt oder Bruch nimmt es eine gelb-...

C. comatus

C. comatus ist ein Pilz aus der Gattung der Coprinus, er ist in in sehr häufig und jung ein ausgezeichneter Speisepilz. Alte Exemplare zerfließen zu einer tintigen Flüssigkeit. Er kann selbst angebaut werden, indem man geimpftes Myzel bezieht. Er riecht angenehm würzig und pilzartig.

Calocybe gambosa

C. gambosa ist ein oft kräftig weißer Pilz, der stark mehl- oder gurkenartig riecht und schmeckt. Er wächst schon ab April und gilt als guter Speisepilz. Der starke Geschmack nach Mehl verliert sich mit der Zubereitung.

Cantharellus cibarius

Cantharellus cibarius bildet in Hut und Stiel gegliederte, mehr oder weniger zentral gestielte Fruchtkörper. Der Hut ist blass-, dotter- bis orangegelb, der allmählich in den Hut übergehende Stiel ist von gleicher Farbe, bisweilen etwas heller. Die Fruchtschicht an der Hutunterseite besteht aus (Lamellen ähnlichen) Leisten, diese laufen am Stiel herab und sind wie Hut und Stiel gefärbt.

Das Fleisch ist weißlich bis blass gelb, es hat einen milden bis etwas scharfen Geschmack und riecht leicht fruchtartig (...

Tylopilus felleus

Tylopilus felleus bildet in Hut und Stiel gegliederte, zentral gestielte Fruchtkörper. Der Hut ist leder- bis rötlich-braun, der Stiel - in der Grundfarbe ähnlich dem Hut - ist von einem etwas dunkler gefärbten, grobmaschigen Netz überzogen. Die Fruchtschicht besteht aus Röhren, Röhren und Poren sind weiß bis rosa gefärbt.

Das Fleisch ist weißlich, bei Anschnitt oder Bruch verfärbt es sich gelegentlich schwach rosa. Es schmeckt stark bitter und hat...

Boletus erythropus

Boletus erythropus bildet in Hut und Stiel gegliederte, zentral gestielte Fruchtkörper mit kompaktem Habitus und von z.T. stattlichen Ausmaßen. Der Hut ist braun, der Stiel ist auf gelbem Grund von feinen roten Flocken bedeckt. Die Fruchtschicht besteht aus Röhren, diese sind von gelber Farbe, die Poren sind orangerot bis rot.

Das Fleisch des Pilzes ist recht hart und verfärbt sich bei Anschnitt unmittelbar intensiv blau.

Boletus erythropus...

Russula nigricans

Russula nigricans bildet in Hut und Stiel gegliederte, zentral gestielte Fruchtkörper. Der Hut ist zunächst schmutzig weiß bis grau-braun gefärbt und nimmt später eine immer dunklere Färbung an, zuletzt ist er fast schwarz. Der Stiel ist bei jungen Fruchtkörpern weißlich, später ebenfalls grau-braun, gelegentlich auch mit rot-bräunlichen Tönen. Die Fruchtschicht besteht aus - auffallend entfernt stehenden - Lamellen an der Hutunterseite, diese sind jung weißlich bis elfenbeinfarben, später holzbräunlich bis grau,...

C. archeri

C. archeri ist vermutlich aus Australien eingeschleppt worden und breitet sich seitdem in ganz Europa aus. Der Fruchtkörper besteht aus 4-5 krakenförmigen, leuchtend roten, nach außen umgebogenen Armen. Die Arme sind mit den Sporen besetzt, der Geruch ist kräftig aas- bis kotartig.

Coprinus atramentarius

C. atramentarius ist ein Pilz aus der Familie der Tintenpilze, er ist weit verbreitet und die ersten Fruchtkörper erscheinen bereits im Mai. Der Pilz hat einen schwach pilzigen Geruch und der Geschmack junger Exemplare ist mild und angenehm.

C. atramentarius darf nicht zusammen mit Alkohol verzerrt werden, dies gilt bis zu zwei Tage vor und nach der Pilzmahlzeit.

A. gemmata

A. gemmata erscheint als einer der ersten Wulstlinge im Jahr bereits ab Ende Mai, am häufigsten findet man ihn von Juni bis Oktober. Er ist in Deutschland zerstreut verbreitet. A. gemmata ist ein Mykorrhizapartner der Kiefer, er wächst  aber auch in Laubwäldern. Er kann mit A. pantherina verwechselt werden.

A. gemmata hat einen uncharakteristischen Geruch und schmeckt mild nussartig

Tricholomopsis rutilans

T. rutilans gilt als einer der schönsten mitteleuropäischen Pilze. Er bildet in Hut und Stiel gegliederte Fruchtkörper, die zunächst halbkugelige, später ausgebreitete Hüte zeigen. Er hat eine gelbe Grundfarbe und ist mit weinroten Faserschüppchen bedeckt, die bei jungen Fruchtkörpern zunächst sehr eng stehen. Bei ausgewachsenen Pilzen wandern die matten roten Schuppen weiter auseinander und die gelbe Grundfarbe wird von oben sichtbar. Das Fleisch ist sattgelb, saftig und hat einen milden bis etwas muffigen Geschmack. Die Fruchtkörper erscheinen einzeln oder in kleinen Büscheln.

Laetiporus sulfureus

Die Fruchtkörper des Schwefelporlings bestehen aus mehreren, dachziegelartig übereinanderliegenden, ungestielten Einzelhüten. Die Einzelhüte sind schwefel- bis orangegelb gefärbt, blassen jedoch mit zunehmendem Alter aus und sind schließlich weißlich. Oftmals sind mehrere solcher Hüte miteinander verwachsen. Die Fruchtschicht befindet sich an der Unterseite der Hüte und besteht aus kurzen, schwefelgelben Röhren.

Das weißliche bis blassgelbliche Fleisch junger Fruchtkörper ist weich und saftig, später wird es trocken, hart und brüchig. Jung schmeckt...

Hypholóma fasciculáre

H. fasciculare ist ein büschelig wachsender Pilz aus der Familie der Strophariaceae (Träuschlingsartigen), er wächst beinah in der gesamten frostfreien Periode und ist weit verbreitet.

Helvella queletii

Der Fruchtkörper ereicht 2 bis 8 cm Höhe, in seltenen Fällen auch bis zu 13 cm.

Polyporus lepideus

P. lepideus wächst bereits im April auf Totholz, er ist häufig und hat insbesondere im jungen Stadium nur sehr schwer erkennbare Poren. Der Pilz ist sehr zähfleischig und deshalb ungenießbar. 

Peziza repánda

P. repanda gehört zu den Schlauchpilzen und lebt von den Abbauprodukten holzzerstörender Pilze. Er zeigt deshalb holzzersetzende Pilze an.

Collybia dryophila

Der Waldfreundrübling ist ein Pilz aus der Familie der Ritterlingsartigen. Er kommt vom Frühling bis in den Herbst hinein sehr häufig in Laub- und Nadelwäldern vor. Er ist essbar, als Speisepilz aber bedeutungslos, da wenig schmackhaft und wenig ergiebig.

Peziza arvernensis

Peziza  arvernensis bildet relativ große Fruchtkörper, die in ihrer Form sehr vielgestaltig sein können. Sie variieren von becherlingsförmig bis unförmig lappig und z.T. verbogen. Farblich reichen die Nuancen von zart hellem braun über olivbraun bis hin zu etwas Umbra. Die Außenseite der Fruchtkörper ist meistens glatt und wird beim Trocknen weißlich. Dieser Becherling wächst häufig im Buchenwald auf dem Boden, auf vermodertem Reisig oder auf Holzhäcksel. Fast immer tritt er gesellig auf.

Neu eingetragene Arten im Pilzportal

Phallus impudicus B. edulis P. ostreatus A. rubescens L. deliciosus C. cornucopioides X. badius S. variegatus S. bovinus R. vesca L. salmonicolor C. armillatus X. chrysenteron C. tubaeformis A. ostoyae Romagn.